Jugendschutz

Was ist Jugendschutz?

Vorbeugender oder erzieherischer Kinder- und Jugendschutz hat die Aufgabe dafür zu sorgen, dass Kinder und Jugendliche nicht durch einzelne Menschen, gesellschaftliche Gruppen, gesamtgesellschaftliche Erscheinungen oder gefährdende Stoffe in ihrer Entwicklung gestört oder geschädigt werden, ehe sie es gelernt haben, Gefährdungen selbst zu erkennen und entsprechend zu handeln.

Um dieses Ziel zu erreichen, bieten wir schwerpunktmäßig und in Kooperation mit verschiedenen Partner*innen präventive Angebote, Projekte, Veranstaltungen und Kampagnen für Kinder, Jugendliche, Eltern, pädagogische Fachkräfte und andere Beteiligte an.

Themen und Handlungsfelder

Die Themen und Handlungsfelder des Jugendschutzes sind dabei vielfältig und verändern sich.

Grundsätzlich legen wir bei der Entwicklung unserer Angebote großen Wert darauf, dass sich diese an der Lebenswelt von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen orientieren und unter Beteiligung von Kindern und Jugendlichen entstehen.

Zu den wesentlichen Arbeitsschwerpunkten im erzieherischen Kinder- und Jugendschutz gehören unter anderem:

  • Medien – Computer, Handy, Internet, soziale Netzwerke
  • Sucht – Alkohol, Nikotin, Computer, Spiel
  • Gewalt – (Cyber-)Mobbing, sexualisierte Gewalt, körperliche Gewalt
  • Ideologien – Rechtsextremismus, Salafismus, Sekten
  • Sexualität und Identifikation – Aufklärung, LSBTIQ+, Schutz vor Missbrauch
  • Gesundheit – Aids-Prävention, Selbststärkung, Umweltfaktoren
  • Konsum – Shopping, Internet, Verträge, Schulden
  • Jugendkulturarbeit – Schülerrockfestival, Partys, Theater und Filme

Darüber hinaus informieren wir Eltern, Kinder und Jugendliche, Gewerbetreibende und alle, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben, über alle Fragen rund um das Jugendschutzgesetz und Jugendarbeitsschutzgesetz.

Dorper Str. 10-16
42651 Solingen

0212 290 27 57

Ansprechpartnerin:
Patricia Bennertz
p.bennertz@solingen.de

Mehr Infos …

Angebote für Kinder und Jugendliche


Projekte/Workshops


Kampagnen und Öffentlichkeitsarbeit

  • Wir initiieren öffentlichkeitswirksame analoge und digitale Kampagnen zu verschiedenen Themen und setzten diese in Solingen um.

Zu unseren aktuellen Kampagnen zählen z.B.


Schulferienkalender

  • Wir entwickeln und gestalten jährlich einen Schulferienkalender für Schüler*innen der weiterführenden Schulen zu einem Thema des vorbeugenden Jugendschutzes.

Bei der Themenauswahl beziehen wir Jugendliche mit ein und bieten im Herausgabejahr begleitende Angebote zum entsprechenden Themenfeld an.

Link zur Fachstelle für soziale Kompetenz und Gewaltprävention

Angebote für Eltern

  • Elternabende und Vorträge

Wir bieten Elternabende zu verschiedenen jugendschutzrelevanten Themen an und vermitteln auf Anfrage gerne auch Kontakte zu externen Fachkräften für spezifische Vorträge.

  • Beratung bei Fragen zum Jugendschutz

Bei allgemeinen Fragen rund um das Feld des Jugendschutzes und Jugendarbeitsschutzes stehen wir als Ansprechpartner*innen gerne zur Verfügung.

  • Behandlung von Anfragen zum Jugendarbeitsschutzgesetz und Anfragen zur Erteilung einer Ausnahmebewilligung für Kinder im Kultur- und Medienbereich nach § 6 Abs. 2 JArbSchG
  • Elterntalk NRW

Elterntalk NRW

„Die besten Tipps bekommen Eltern von anderen Eltern.“

Was ist Elterntalk NRW?

  • Bei Elterntalk NRW tauschen sich Mütter und Väter mit ihren Erfahrungen aus und entdecken neue Möglichkeiten in der Erziehung.
  • Gespräche finden in privaten Runden statt – entweder zu Hause oder in Einrichtungen für Familien.
  • Geschulte Mütter und Väter begleiten den Talk moderierend.
  • Getalkt wird in vielen verschiedenen Sprachen.
  • Ein Austauschtreffen dauert etwa zwei Stunden und ist kostenlos.

Und so geht’s:

  • Ein Moderator bzw. eine Moderatorin sucht Mütter oder Väter, die Freunde und Bekannte zu einer Talkrunde einladen.
  • Gemeinsam wählen Gastgebende und Moderierende Termin und Thema aus.
  • Themen bei Elterntalk NRW sind: Gesund Aufwachsen, Smartphone, digitale Spiele oder Fernsehen.
  • Zu jedem Thema gibt es Bildkarten zum Gesprächseinstieg.
  • Die Talks sind geprägt von respektvollem Miteinander und wertschätzenden Begegnungen.
  • Im Mittelpunkt von Elterntalk steht der Erfahrungsaustausch. Daraus entwickeln sich oft neue und alltagstaugliche Ideen.

Machen Sie mit!

Als Gast!
Sie sind daran interessiert, Ihre Fragen und Ideen mit anderen Eltern zu teilen.

Als Gastgeber oder Gastgeberin!
Sie möchten gerne Freunde und Bekannte zu Talkrunden einladen.

Als Moderator oder Moderatorin!
Elterntalk-Gesprächsrunden zu begleiten würde Ihnen Spaß machen.

Dann melden Sie sich!

Barbara Rehbronn

Regionalbeauftragte Elterntalk
Leitung Familienhilfezentrum Parisozial
Friedrich-Ebert-Str. 83
42719 Solingen

0212 231 34 33 43

barbara.rehbronn@parisozial-solingen.de


Downloads:

Infoflyer Elterntalk NRW

Jahresbericht 2019 Elterntalk NRW

Angebote für Fachkräfte und Multiplikatoren

  • Beratung bei Fragen zum Jugendschutz

Bei allgemeinen Fragen rund um das Feld des Jugendschutzes und Jugendarbeitsschutzes stehen wir als Ansprechpartner*innen gerne zur Verfügung.

  • Fachtage

Wir bieten in der Regel jährlich einen Fachtag zu einem aktuellen Schwerpunktthema des vorbeugenden Jugendschutzes für pädagogische Fachkräfte und andere Interessierte an.

  • Workshops/Vorträge

Auf Anfrage besteht die Möglichkeit, Workshops oder Vorträge zu Themen des Jugendmedienschutzes oder anderen Themen des Sektors Jugendschutz in Teams oder Arbeitskreisen umzusetzen.

  • Handreichungen/Materialien

Sie suchen nach Arbeitsmaterialen oder Informationsquellen zum Thema Jugendschutz/ Jugendmedienschutz?

Wir verfügen über eine großes Repertoire an Materialien und unterstützen gerne bei der Auswahl.

Kooperationen und Vernetzung

Vorbeugender Kinder- und Jugendschutz richtet sich an ALLE Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Kinder- und Jugendschutz ist sowohl eine eigenständige Aufgabe der Jugendförderung als auch gleichzeitig eine Querschnittsleistung, das heißt: Bestandteil der Arbeit aller Träger von Angeboten der Jugendförderung.

Um den Auftrag des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes wirksam umzusetzen, wird daher auf der Handlungsebene mit verschiedenen Akteuren gearbeitet und kooperiert.

Dazu gehören:

  • Eltern
  • Erzieher*innen
  • Lehrer*innen
  • Freie Träger der Jugendhilfe
  • Fachkräfte der Offenen Kinder-und Jugendarbeit, der Jugendverbände und der Jugendsozialarbeit
  • Öffentlichkeit
  • Bürger*innen
  • Gewerbetreibende
  • Politik
  • Polizei
  • Fachämter wie Ordnungsamt, Gesundheitsamt, Kommunales Integrationszentrum
  • Verwaltung
  • Verbände
  • Kliniken
  • sowie Arbeitsgemeinschaften und Vernetzungen mit anderen Fachkräften über die Stadtgrenzen hinaus.

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