FÖRDERAUFRUF

Aufholen nach Corona

Auch für das Jahr 2022 stellen Bund und Land über das Programm

„Aufholen nach Corona“

Mittel zur Verfügung.

Ausgezahlt werden diese durch die Kommunen, hier also durch den Stadtdienst Jugend der Stadt Solingen, sobald die Mittel seitens des Landes zur Verfügung stehen.

Seit nunmehr zwei Jahren stellt die Corona-Pandemie viele Kinder und Jugendliche vor große Herausforderungen. Sie mussten auf soziale Kontakte, Sport und das gemeinsame Erleben in der Gruppe verzichten.

Ein Schwerpunkt des Programms ist die Unterstützung der Jugendhilfe für neue Angebote der Jugendarbeit in folgenden Bereichen:

Angebote – die nicht zum Standardprogramm der Einrichtung gehören – der außerschulischen Jugendarbeit mit dem Charakter des gemeinsamen sozialen und kulturellen Erlebens.

  • Jugendfreizeitangebote,
  • Wochenend- und Ferienfreizeiten,
  • Internationale Jugendbegegnungen
  • nicht kommerzielle Jugendreisen

Dies vorausgeschickt, ergeht hiermit folgender Förderaufruf:

  • Fördergrundlage:

Die Förderung erfolgt auf Grundlage der „Allgemeinen Richtlinien der Stadt Solingen über die Gewährung von Zuwendungen an außerhalb der Verwaltung stehende Stellen“ ((Allg. Zuwendungsrichtlinien – AZR) vom 23. September 1994).

  • Fördergrundsätze:

Gefördert werden Maßnahmen und Projekte von/für Kinder(n)- und Jugendliche(n) und junge(n) Erwachsene(n) im Alter von sechs bis 27 Jahren.

Wer kann Zuschüsse beantragen?

  • § 75 SGB VIII anerkannte Träger der freien Kinder- und Jugendhilfe.
  • Organisationen und Jugendverbände, die nicht als Träger der freien Kinder- und Jugendhilfe anerkannt sind.
  • Kinder und Jugendliche als Einzelpersonen oder als Gruppen, die im Rahmen eines „Huckepack-Systems“ über die Jugendförderung oder andere Träger Anträge stellen können.

So sollen engagierte Kinder und Jugendliche die Möglichkeit erhalten, dass ihre Projektideen beantragt und abgerechnet werden können.

  • Die Stadt Solingen als öffentlicher Träger der Kinder- und Jugendhilfe.

Was kann gefördert werden?

Schwerpunktmäßig sollen Angebote und Projekte mit folgenden Zielen gefördert werden:

  1. Angebote, die die Gemeinschaft und den Zusammenhalt fördern
    z.B. Partys, Konzerte, jugendkulturelle Veranstaltungen (auch Großveranstaltungen), Schaffung von Aufenthaltsmöglichkeiten für Jugendliche, Übernachtungsangebote, Tagesangebote, wie Ausflüge, etc.
  2. Angebote zur Förderung der Selbstwirksamkeit
    z.B. Sportangebote, kulturelle Angebote, Angebote zur politischen Beteiligung oder zu den Themen Ernährung, Nachhaltigkeit, etc.

Es können neue Angebote entstehen, als auch bestehende Angebote (zusätzliche, in sich abgeschlossene Projekte innerhalb eines bestehenden Angebotes) ausgeweitet werden. Die finanziellen Mittel können auch genutzt werden, um pandemiebedingte Mehrausgaben bei diesen Angeboten zu kompensieren.

 

  • Förderhöhe

Eine Förderung ist in einer Höhe bis zu 5.000,00 Euro je Antrag (tatsächlich entstandene Kosten abzgl. erzielter Einnahmen) möglich.

Bei Anträgen mit einer beantragten Fördersumme von über 5.000,00 Euro bitten wir um vorherige Rücksprache.

Gefördert werden Personal- und Sachkosten sowie in begrenztem Rahmen Anschaffungskosten für Materialien, die in direktem Zusammenhang mit der Maßnahme/dem Projekt stehen. Anschaffungskosten für Materialien mit einem Einzelpreis über 800,00 Euro (zzgl. MwSt.) sind im Antrag einzeln zu begründen. Bei Anschaffungskosten ist der direkte Zusammenhang mit der Maßnahme/dem Projekt darzustellen.

– Förderzeitraum / Maßnahmenzeitraum:

01.01.2022 bis 31.12.2022

  • Verfahren:
  1. Zuschussanträge für den oben genannten Förderzeitraum sollten möglichst zum 30.06.2022 per Mail oder in Ausnahmen auch schriftlich an den Stadtdienst Jugend, Jugendförderung, Dorper Straße 10-16, 42651 Solingen an c.brings@solingen.de gestellt werden. Für die Antragstellung ist der beiliegende Vordruck zu verwenden.
  2. Später eingehende Anträge können unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel berücksichtigt werden.
  3. Die Antragsbewilligung erfolgt durch schriftlichen Bescheid.
  4. Die Auszahlung erfolgt nach Vorlage des Verwendungsnachweises ebenfalls durch schriftlichen Bescheid.

 

  • Verwendungsnachweis:

Bis spätestens zehn Werktage nach Beendigung der Maßnahme ist ein Verwendungsnachweis mit folgendem Inhalt vorzulegen:

  • einem Sachbericht
  • einer Übersicht der tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben

Musterantrag als Download (Excel)