Förderantrag “Aufholen nach Corona”

Die Corona-Pandemie stellt viele Kinder und Jugendliche vor große Herausforderungen. Lange Zeit mussten sie auf soziale Kontakte, Sport und das gemeinsame Erleben in der Gruppe verzichten.

Um den hiermit verbundenen Herausforderungen und Bedürfnissen zu begegnen, haben Bund und Land das
Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“
beschlossen und stellen hierfür Mittel für die Jahre 2021/2022 zur Verfügung. Ausgezahlt werden diese Mittel durch die Kommunen, hier also der Stadtdienst Jugend der Stadt Solingen.

Ein Schwerpunkt des Programms ist die Unterstützung der Jugendhilfe für Angebote der Jugendarbeit in folgenden Bereichen:

  • Angebote der außerschulischen Jugendarbeit mit dem Charakter des gemeinsamen sozialen und kulturellen Erlebens
  • Jugendfreizeitangebote
  • Internationale Jugendbegegnungen
  • Wochenend- und Ferienfreizeiten
  • nicht kommerzielle Jugendreisen

Eine Auszahlung der Mittel an die Kommunen für dieses Jahr ist seitens des Landes bereits erfolgt.
Dies vorausgeschickt, ergeht hiermit folgender Förderaufruf:

Fördergrundlage:
Die Förderung erfolgt auf Grundlage der „Allgemeinen Richtlinien der Stadt Solingen über die Gewährung von Zuwendungen an außerhalb der Verwaltung stehende Stellen“ ((Allg. Zuwendungsrichtlinien – AZR) vom 23. September 1994).

Fördergrundsätze:
Gefördert werden Maßnahmen und Projekte von/für Kinder(n)- und Jugendliche(n) und junge(n) Erwachsene(n) im Alter von sechs bis 27 Jahren.

Wer kann Zuschüsse beantragen?

  • Gem. § 75 SGB VIII anerkannte Träger der freien Kinder- und Jugendhilfe.
  • Organisationen und Jugendverbände, die nicht als Träger der freien Kinder- und Jugendhilfe anerkannt sind.
  • Kinder und Jugendliche als Einzelpersonen oder als Gruppen, die im Rahmen eines „Huckepack-Systems“ über die Jugendförderung oder andere Träger Anträge stellen können. So sollen engagierte Kinder und Jugendliche die Möglichkeit erhalten, dass ihre Projektideen beantragt und abgerechnet werden können.
  • Die Stadt Solingen als öffentlicher Träger der Kinder- und Jugendhilfe.

Was kann gefördert werden?
Schwerpunktmäßig sollen Angebote und Projekte mit folgenden Zielen gefördert werden:
1. Angebote, die die Gemeinschaft und den Zusammenhalt fördern
z.B. Partys, Konzerte, jugendkulturelle Veranstaltungen (auch Großveranstaltungen), Schaffung von Aufenthaltsmöglichkeiten für Jugendliche, Übernachtungsangebote, Tagesangebote, wie Ausflüge, etc.
2. Angebote zur Förderung der Selbstwirksamkeit
z.B. Sportangebote, kulturelle Angebote, Angebote zur politischen Beteiligung oder zu den Themen Ernährung, Nachhaltigkeit, etc.

Es können sowohl neue Angebote entstehen als auch bestehende Angebote ausgeweitet werden. Die finanziellen Mittel können auch genutzt werden, um pandemiebedingte Mehrausgaben bei diesen Angeboten zu kompensieren.

Förderhöhe
Eine Förderung ist in einer Höhe bis zu 5000 Euro je Antrag (tatsächlich entstandene Kosten abzgl. erzielter Einnahmen) möglich.

Bei Anträgen mit einer beantragten Fördersumme von über 5.000 Euro bitten wir um vorherige Rücksprache.

Gefördert werden Personal- und Sachkosten sowie in begrenztem Rahmen Anschaffungskosten für Materialien, die in direktem Zusammenhang mit der Maßnahme/dem Projekt stehen.
Anschaffungskosten für Materialien mit einem Einzelpreis über 410 Euro (zzgl. MwSt) sind im Antrag einzeln zu begründen. Bei Anschaffungskosten ist der direkte Zusammenhang mit der
Maßnahme/dem Projekt darzustellen.

Förderzeitraum / Maßnahmenzeitraum:
15.09.2021 bis 31.12.2021
Eine weitere Mittelbewilligung ist seitens des Bundes/Landes für den Zeitraum vom 01.01. – 31.12.2022 geplant. Somit steht dieser Förderaufruf unter dem Vorbehalt der Verlängerung.

Verfahren:
1. Zuschussanträge für den oben genannten Förderzeitraum bitt per Mail oder in Ausnahmen auch schriftlich an den Stadtdienst Jugend, Jugendförderung, Dorper Straße 10-16, 42651 Solingen an j.kraemer@solingen.de gestellt werden. Für die Antragstellung ist der beiliegende Vordruck zu verwenden.
1. Später eingehende Anträge können unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel berücksichtigt werden.
2. Über die Zuschussbewilligung/Zuschusshöhe entscheidet eine bei der Stadt Solingen gebildete Projektgruppe.
3. Die Antragsbewilligung erfolgt durch schriftlichen Bescheid.
4. Die Auszahlung erfolgt durch Vorlage des Verwendungsnachweises ebenfalls durch schriftlichen Bescheid.

Verwendungsnachweis:
Bis spätestens zehn Werktage nach Beendigung der Maßnahme ist ein Verwendungsnachweis mit folgendem Inhalt vorzulegen:

  • einem Sachbericht
  • einer Übersicht der tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben

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