Toxic Gender
Eine Filmreihe über Geschlechterrollen, Misogynie und tradierte, autoritäre Männlichkeitsbilder im Jugendalter
2025, 60 Min., freigegeben ab 0 Jahren
Im Mittelpunkt der Filmreihe steht die Auseinandersetzung junger Menschen mit tradierten und autoritären Geschlechterbildern sowie mit antifeministischen Narrativen, wie sie u.a. in demokratiefeindlichen Strömungen zunehmend verbreitet werden. Misogynie – also die Abwertung, Geringschätzung oder Feindseligkeit gegenüber Frauen – steht in einem engen Zusammenhang mit tradierten autoritären Vorstellungen von Männlichkeit. Mädchen und junge Frauen erleben im Alltag sexistische Sprüche, abwertende Witze oder offene Diskriminierung. Jungen und junge Männer stehen unter dem Druck, einer stereotypen Vorstellung von „echter“, dominanten, gefühlsarmen Männlichkeitsnorm zu entsprechen – Schwäche zu unterdrücken, Empathie zu vermeiden und sich über die Abwertung anderer, insbesondere von Mädchen, zu definieren.
Die Filme sollen Jugendliche dazu anregen, eigene Vorstellungen von Geschlecht kritisch zu hinterfragen – insbesondere im Hinblick auf die Einflussnahme durch soziale Medien und gesellschaftliche Machtverhältnisse. Dabei wird sichtbar: Misogynie betrifft nicht nur Mädchen und junge Frauen negativ – sie schadet auch Jungen, indem sie menschliche Vielfalt und emotionale Freiheit einschränkt. Durch die Filme soll ein Klima unterstützt werden, in dem Empathie, Gleichberechtigung und Respekt nicht als Bedrohung, sondern als Bereicherung wahrgenommen wird.


